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Hintergründe zu wingwave2018-12-06T14:27:07+00:00

FAQ: Fragen zu wingwave®

Wurde wingwave® wissenschaftlich erforscht?

Die Wirkung von wingwave® ist vor allem in Studien an der Universität Hamburg, an der Medizinischen Hochschule Hannover und an der Deutschen Sporthochschule Köln erforscht worden. Hierbei hat sich gezeigt, dass bereits zwei Stunden wingwave®-Coaching die Themen Redeangst und Lampenfieber in Präsentations-Sicherheit und Auftrittsfreude verwandeln können. Und: Nur eine Stunde wingwave®-Coaching kann bei Sportlern bereits hartnäckige mentale Leistungsbeeinträchtigungen durch Erinnerungen an stressige Sportverletzungen abbauen.

Sie möchten mehr erfahren? Der Verein „Bahnungsmomente – moments of switch“ informiert fortlaufend über aktuelle Forschungsvorhaben zu wingwave® und weiteren Verfahren des Kurzzeit-Coachings.

Mehr Infos: Bahnungsmomente.org

Wie verbreitet ist wingwave®?

wingwave® zieht weite Kreise. Es wird derzeit (Stand 2015) von rund 4.000 Menschen angewendet. Von Deutschland über ganz Europa bis hin zu den USA und Asien. Vor allem Berufsfelder wie Heilpraktik, Psychotherapie, Medizin, Coaching, Personalentwicklung, Sozialarbeit und Pädagogik setzen diese Methode derzeit mit guten Ergebnissen ein.

Woher stammt die Bezeichnung „wingwave“?

Der Begriff „wingwave“ lässt sich mit „Flügelwelle“ ins Deutsche übersetzen. Die Namensgebung wurde von der Chaostheorie inspiriert, bei der alles auf alles einen Einfluss hat. Das heißt: Der kleine Flügelschlag eines Schmetterlings kann auf der anderen Seite der Welt einen Sturm bewirken. Aber auch das Wort „Brainwave“, das im Englischen so viel wie „Gedankenblitz“ bedeutet, hat die Namensfindung beeinflusst.

Welchen Unterschied macht der Myostakitktest zwischen wingwave® und anderen Therapien der Augenbewegungungsdesensibilisierung wie zum Beipiel in der EMDR-Traumatherapie?

EMDR-Traumatherapie wird seit kurzem in der Öffentlichkeit bekannter, denn sie ist inzwischen eine von den Krankenkassen anerkannte Trauma-Therapiemethode. Diese Technik basiert auf dem Gespräch und der Augenbewegungsdesensibilisierung.

Mehr Infos: Augenbewegungs-Desensibilisierung

Bei der wingwave®-Methode wird dies zusätzlich durch die objektive Testung der Gesprächsinhalte mit dem Myostatiktest (Muskel-Nerven-Feedback-Test) ergänzt. Hier liegt der Vorteil: Ohne Überprüfung läßt sich nur mutmaßen, welches zurückliegende Erlebnis heute immer noch Stress auslöst. Durch das Testen kann ganz klar unterschieden werden, welche Erfahrung Sie auch heute noch plagt und welches Erlebnis zwar schlimm war, aber von Ihnen dennoch gemeistert wurde. Das macht den Aufwand für Sie sehr ökonomisch, denn wir beschäftigen uns in der Bearbeitung mit wingwave® nur mit jenen Inhalten, die durch den Test nachweislich noch immer behandlungsbedürftig sind.

Ein weiterer Vorteil des Testens: Viele Patienten haben Schwierigkeiten zu benennen, welche Form des Stresses sie plagt, denn Gefühle und körperliche Empfindungen liegen oft eng beieinander. Und einige Gefühle wie z. B. Trauer und Einsamkeit sind sich in manchen Lebenssituationen sehr ähnlich und werden leicht verwechselt. Durch die Überprüfung werden die Stresssorten bei der wingwave®-Methode genau definiert. Durch den Einsatz der Augenbewegungsdesensibilisierung am richtigen Punkt wird die Wirkung so effektiv, wie sie es bei wingwave® ist. Noch ein wichtiger Aspekt: Mit wingwave® können durch das Testen sogar die unbewusst wahrgenommen stressigen Erfahrungen gefunden und behandelt werden. Dadurch wird die Behandlung gründlich. Außerdem werden auch lange zurückliegende Erfahrungen, vergessene Erinnerungen oder die Differenzierung, ob der Stress der eigene ist oder ein erlernter, durch das Testen freigelegt und in der Therapie gezielt berücksichtigt. Als soziale Wesen nehmen wir über die Spiegelneuronen im Gehirn wahr, wie es anderen Menschen geht. Deshalb landet durch unsere Empathie eine Menge Stress von anderen Personen auch immer bei uns.

Für unsere bewusste Verarbeitung und für unsere Reflexion ist das Testen also sehr nützlich. Wir können durch das Testen zweifelsfrei nachvollziehen, aus welchem Grund genau uns ein Thema schwerfällt. Es tut außerdem gut, wenn wir durch das Testen z. B. vergessene Ursachen finden und erfahren, dass wir heutzutage unserem Leben gewachsen sind. Viele aktuelle Schwierigkeiten hängen mit früheren Erfahrungen zusammen, denen wir nur aufgrund unserer Jugend nicht gewachsen waren. Genauso hilfreich ist es auch, zu erkennen, ob unsere Probleme wirklich unsere eigenen sind oder ob wir mitleiden, weil wir uns nicht genug abgrenzen können.

Durch das Testen ist wingwave® in der Lage, alle Stressauslöser differenziert zu erfassen, damit sie anschließend punktgenau behandelt werden können. So wird wingwave® zu einer gezielten Methode um Ihre Themen schnell, gründlich und dauerhaft zu verarbeiten.

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis zum Thema Traumata: wingwave®-Tests sind besonders für traumatisierte Patienten eine wesentliche Erleichterung. Der Grund: Der Test funktioniert allein mit der Nennung der Stressworte durch den Therapeuten. Der Traumatisierte muss die Stresssorten nicht selbst bestimmen und damit noch tiefer in das Erlebte eintauchen.

Mehr Infos: Myostatiktest